Herzensmenschen mit Gefühl- die Hochzeit von Nina & Robert

Herzensmenschen mit Gefühl- die Hochzeit von Nina & Robert

-Mit ganz viel Gefühl-

Schon als die Anfrage per Mail reinkam, wussten wir, mit den Beiden wird es cool. Wie erwartet wurde das Kennenlernen auch ein voller Erfolg. Von Anfang an hat es harmoniert und wir hatten Spaß vom feinsten. Nina und Tami waren auf einer Wellenlänge mit ihren Themen und Meinungen.  Da Robert gebürtig aus dem Odenwald kommt, genau wie ich, waren wir beiden direkt auf einer Höhe und es ging um Bembeldosen, dem  Äppler aus dem Odenwald, den es zum Sektempfang geben sollte und Rumsteak Rare beim abendlichen Grillen. Und so stand fest, Tami wird Nina und ich werde Robert beim Getting Ready begleiten.

Einfach toll, die beiden wussten genau was SIE wollten und sind nach ihrem Plan gegangen. So soll es sein in der Hochzeitsplanung: Macht wie ihr es für richtig haltet und geht nicht nach dem was Tradition hat oder was man machen sollte, weil Oma das gerne so hätte. Es ist eure Hochzeit, vergesst das nie!

Am Großen Tag fing schon alles mit tollem Wetter an. Während Tami mit Nina und ihrer Trauzeugin im Friseursalon zwischen Freundentränen, Tränen vor Rührung und lauthals lautem Lachen ihr Getting Ready hatten, war ich bei Robert mit seinem Trauzeugen. Hier lief alles etwas entspannter ab, wobei ich nach und nach merkte, wie Robert nervöser und ungeduldiger wurde. Wie das bei Männern auch üblich ist, gab es ein erfrischendes Radler zum Abkühlen.

Nach dem Getting Ready ging es los zum First See. Die Aufregung, Anspannung und Nervosität war deutlich zu spüren. Robert stand mit dem Rücken in die Richtung, aus der Nina kommen sollte. Er tappte von einem Fuß auf den anderen und konnte die letzten Sekunden gar nicht mehr abwarten sie endlich zu sehen.

„ Ohhh wie lange noch?“

kam ungeduldig mit einem tiefem Seufzer im Anschluss, als Nina ihm endlich auf die Schulter tippte und er sich umdrehen durfte. Diesen Moment mit den beiden erleben zu können war eins der schönsten am ganzen Tag. Nina war so hin und weg vom Anblick ihres Liebsten, dass sich ihre Augen mit Tränen füllten und es beide nicht mehr halten konnten. Sie hielten sich eine kleine Ewigkeit in den Armen und das Knistern war deutlich in der Luft zu spüren. Ab hier haben wir wieder viel gelacht und hatten beim Paarshooting vor der Trauung eine ruhige entspannte Zeit. Wir waren an mehreren Locations in Gernsheim, unter anderem auch am Hafen direkt und haben coole Fotos mit Sonnenbrille von den Beiden vor der Containerwand gemacht. Das allercoolste kommt allerdings noch. So auf dem Rundweg, den wir machten, entdeckte Tami ein Trampolin.

“Lass uns da Fotos machen, los kommt schon, auf gehts!”

Gesagt, getan und mirnichts, dirnichts saß Tami auch schon im Trampolin mit Kamera und Nina und Robert hüpften was das zeug hielt. Es war göttlich mit anzusehen. So sieht es aus wenn man ganz entspannt an seinen Hochzeitstag ran geht.

Auch hier ist es ein toller Tipp das Shooting vor der Trauung stattfinden zu lassen. Hier habt ihr mehr Ruhe und müsst während der Festlichkeiten nicht von euren Gästen weg. Es ist viel Entspannter und nimmt euch aber den Moment beim Reinkommen keineswegs.

Auch die Trauung an sich, eine geballte Explosion an Gefühlen kam auf. Hier konnte man sich gar nicht entschieden, ob man vor lauter Glück einfach nur über das ganze Gesicht strahlen möchte, oder vor lauter Freude einfach nur weinen muss. Allein nach den ersten Worten der Standesbeamtin brach Nina in volles Schluchzen auf und konnte sich nicht mehr halten. Die Tränen liefen nur noch und es gab kein Halten mehr vor Glück.

Ich kann euch sagen, Tami und auch ich, mussten uns ganz schön zusammen reisen und waren heilfroh, dass wir uns hinter unseren Kameras verstecken konnten, sodass niemand sehen konnte wie gerührt wir waren. Es war wirklich ein Fest!

Das Interview der beiden:

1. Wann habt ihr mit der Planung eurer Hochzeit begonnen?

Ca. im Februar. Das ist aber schwer zu sagen. Gesponnen haben wir seit dem Antrag Ende Dezember

2. Wo habt ihr euch eure Hochzeitsinspirationen geholt?

Nirgends. Alles auf unserem bzw. dem Mist dem Familie gewachsen.

3. Was war für euch das wichtigste an der Hochzeit?

Wir beide. Es sollte einfach UNSER Tag werden!

4. Was würdet ihr im Nachhinein bei der Planung eurer Hochzeit anders machen?

Tatsächlich Nichts

5. Was hat bei eurer Hochzeitsplanung mehr Zeit in Anspruch genommen, als ursprünglich geplant?

Die Kleidersuche von beiden. Ansonsten lief es ziemlich gut.

6. Eine Hochzeit ist nicht günstig. Woran habt ihr gespart oder würdet ihr im Nachhinein nicht nochmal so viel Geld ausgeben?

Da wir auf einer privaten Location gefeiert haben, haben wir dort sehr viel gespart. Es gibt nichts wir im Nachhinein Geld sparen würden.

7. Hat euch etwas (positiv/negativ) überrascht?

Der ganze Tag hat uns positiv überrascht. Die Rede der Standesbeamtin, die Location, der VW-Bulli-Eiswagen und das Überraschungsvideo der Freunde.

8. Warum habt ihr euch für einen First Look entschieden?

Weil Tamara es vorgeschlagen hatte und wir von dieser Idee sehr begeistert waren. Die Überraschung den Partner an diesem Tag zu sehen und diesen Moment in Bildern fest zu halten ist unbezahlbar.

9. Wenn ihr anderen Brautpaaren einen Tipp geben dürftet, welcher wäre das?

Entspannen, locker durch die Hose atmen und euer Ding durchziehen, egal was alle anderen sagen oder denken. Es ist EUER Tag, macht ihn zu EUREM!

10. Was war für euch der schönste Moment an eurem Hochzeitstag?

Einen Moment zu finden ist nicht möglich. Es war der ganze Tag als Moment!

11. Wie fühlt es sich an, die eigenen Hochzeitsbilder anzuschauen?

Immer wieder wunderschön! Es ist einfach unglaublich wie gut diese Bilder den Tag eingefangen haben. Jedes Mal wenn wir die Bilder sehen, fühlen wir uns zurück versetzt.

12. Würdet ihr im Nachhinein etwas anders machen?

Nein, es war für uns die perfekte Hochzeit! Nina hätte nur gerne etwas mehr Kuchen gegessen.

13. Für welche Dienstleistung hättet ihr im Nachhinein mehr investiert?

Für einen Fahrdienst, da die Taxis ihren Dienst verweigert haben.

14. Was habt ihr an mir als Fotografin geschätzt?

Ziemlich viel! Eure offene und ehrliche Art, den Blick für den Augenblick, eure Spontanität (Trampolin :P), dass man euch unter den Gästen nicht wahrgenommen hat während Ihr fotografiert habt, euren Humor… die Liste könnte noch länger sein, aber irgendwann reicht es auch mal mit dem Geschleime!